Interface-Design

Nutzerorientiere Gestaltung von Websites

Bei der Gestaltung von Websites darf man die eigentlichen Bedürfnisse des Nutzers nicht aus den Augen verlieren. Dabei stellt sich die Frage: Was wird gestaltet?

Ein System für Nutzer! Daher sollte dies auch nutzerorientiert (user-centered) gestaltet werden. Die Anforderungen und Erwartungen sowie Fähigkeiten des Nutzers bestimmen die Gestaltung, nicht die Ästhetik ("Form follows function"). Dabei stehen sich Ästhetik und Usability nicht im Weg - im Gegenteil: Benutzbare Websites mit hoher Usability werden oft als ästhetisch bewertet.

Ausschlaggebend für den Grad der Usability im Gestaltungsprozess ist die Zielsetzung eines Systems.

Wir unterscheiden in folgende Graduationen:

  1. Informationssystem (z.B. Unternehmens-Website) mit wenig Interaktion
  2. Mischsysteme (z.B. Online-Shop) als einfache Anwendung mit Information und einfacher Interaktion
  3. Web-Software mit komplexen interaktiven Prozessen und Abläufen

Die Ziel-Setzung bestimmt dabei den angemessenen Usability-Einsatz.

Beispiel: Eine Website für eine Plattenlabel wird eher design-driven als ergonomisch erwartet, eine sinnvolle Mischung muss daher austariert werden (siehe Usability-Gesamtmodell)

Anforderungen an ergonomische Benutzeroberflächen sind u.a.:

Sind Ihnen einige Begriffe unklar?
Dann schauen Sie doch einfach mal in unserem Usability-Glossar nach. Dort werden die gängigsten Usability-Begriffe und -Definitionen erklärt.