Interface-Design
Nutzerorientiere Gestaltung von Websites
Bei der Gestaltung von Websites darf man die eigentlichen Bedürfnisse des Nutzers nicht aus den Augen verlieren.
Dabei stellt sich die Frage: Was wird gestaltet?
Ein System für Nutzer! Daher sollte dies auch nutzerorientiert (user-centered) gestaltet werden. Die Anforderungen und Erwartungen sowie Fähigkeiten des Nutzers bestimmen die Gestaltung, nicht die Ästhetik ("Form follows function"). Dabei stehen sich Ästhetik und Usability nicht im Weg - im Gegenteil: Benutzbare Websites mit hoher Usability werden oft als ästhetisch bewertet.
Ausschlaggebend für den Grad der Usability im Gestaltungsprozess ist die Zielsetzung eines Systems.
Wir unterscheiden in folgende Graduationen:
- Informationssystem (z.B. Unternehmens-Website) mit wenig Interaktion
- Mischsysteme (z.B. Online-Shop) als einfache Anwendung mit Information und einfacher Interaktion
- Web-Software mit komplexen interaktiven Prozessen und Abläufen
Die Ziel-Setzung bestimmt dabei den angemessenen Usability-Einsatz.
Beispiel: Eine Website für eine Plattenlabel wird eher design-driven als ergonomisch erwartet, eine sinnvolle Mischung muss daher austariert werden (siehe Usability-Gesamtmodell)
Anforderungen an ergonomische Benutzeroberflächen sind u.a.:
- Erlernbarkeit
- Effizienz und Effektivität
- Zufriedenheit (inklusive Joy-of-use und subjetive Wirkung der Ästhetik)
Sind Ihnen einige Begriffe unklar?
Dann schauen Sie doch einfach mal in unserem Usability-Glossar nach. Dort werden die gängigsten Usability-Begriffe und -Definitionen erklärt.

Seitenanfang