Motivationsmodell 2
Motivation durch Usability
Dieses Modell beschreibt die Abnahme von Kauf- oder Transaktionsmotivationen von Usern durch "Mauern", die ihm auf der Website entgegengestellt werden.
Grundsätzlich geht man davon aus, dass User immer mit unterschiedlich ausgeprägten Grundmotivationen auf einer Website surfen. Je geringer die Grundmotivation, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass schon bei den geringsten Hürden ein Abbruch der Visits und damit der Transaktion erfolgt.

Das Motivationsmodell 2
Die erste Mauer (technische Mauer) beschreibt die zu überwindenden Hürden bei der technischen Ausstattung der Site (z.B. seltende Plug-Ins, zu große Datenmengen, fehlerhafte Programmierung für verschiedene Browser und Betriebssysteme, usw...).
Die zweite Mauer ist die Navigationsmauer, d.h. die Struktur der Site lässt eine problemfreie Suche nach dem Produkt oder der Dienstleistung nicht zu oder andere, z.B. auch schon bei Nielsen beschriebene heuristische Regeln, werden gebrochen.
Die dritte Mauer schließlich ist die "psychologische Mauer", diese beschreibt die Schwierigkeiten, die ein User haben kann, wenn er etwa eine Kreditkartentransaktionen ausführen soll. Im wesentlichen geht es bei der Beschreibung dieser Hürde darum, dass natürliche Resentiments, die ein Besucher haben kann, durch bestimmte Lösungsansätze abgebaut werden müßten. An jeder dieser Mauern lassen sich Möglichkeiten finden, deren Größe zu schmälern und damit auch geringer motivierten Personen zu einer erfolgreichen Transaktion zu führen.
Siehe auch: Motivationsmodell 1.

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