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Pressemitteilung Fraport
Medieninformatiker der FH testen Internet-Auftritt der Fraport AG
Frankfurt, 04.11.2004:
Die bestehende Internet-Präsentation der Fraport AG (www.fraport.de) nahmen 12 Studierende der Fachhochschule Gießen-Friedberg unter die Lupe. Die Medieninformatiker wollten im Rahmen ihres Kurses "Kreatives Projektmanagement" herausfinden, ob Kunden und Interessenten des Flughafenbetreibers Angebote und Informationen problemlos recherchieren und nutzen können. Schwachstellen sollten aufgezeigt und in ihrer Bedeutung klassifiziert werden. Dr. Joachim Zinke, Studiengangsleiter und Professor am Friedberger Fachbereich Informationstechnik - Elektrotechnik - Mechatronik, standen mit den Lehrbeauftragten André Morys und Matthias Henrici zwei erfahrene Internetprofis zur Seite. Beide arbeiten seit Jahren bei den Internetagenturen "Web Arts" und "ahhh kah!" im Rhein-Main-Gebiet.
Unter Laborbedingungen wurden Versuchspersonen verschiedene Aufgaben gestellt. Die Tester mussten die Aufgaben innerhalb eines festen Zeitraums lösen. Danach füllten sie einen Fragebogen aus, mit dem die Akzeptanz des Internet-Auftritts geprüft werden sollte. Während der gesamten Versuchsphase hielten die Studenten die Reaktion der Testkunden sowie deren Bildschirmaktivitäten mit einer Videokamera fest. Sie konnten so das Verhalten der Versuchspersonen im Detail analysieren und daraus Maßnahmen zur Verbesserung des gesamten Auftritts entwickeln.
"Die Ergebnisse der Usability-Studie haben unsere neue Gestaltung und Nutzerführung insgesamt bestätigt. Glleichzeitig wurden wir aber auch zu Anpassungen und Erweiterungen angeregt, die unsere Site noch kundenorientierter werden lässt", sagte Anne Schwindling, Projektleiterin bei der Fraport AG/Marketing.
Prof. Zinke war mit der Kooperation sehr zufrieden. "Wir haben den Anspruch, ein praxisorientiertes Studium zu bieten. Das bedeutet, dass unsere Studierenden, wenn sie die theoretischen Grundlagen beherrschen, möglichst Aufgaben bearbeiten, die sich bei ihren späteren Arbeitgebern stellen. Das macht sie fit für den Beruf und sorgt dafür, dass sie vor einem Praxisschock keine Angst haben müssen."
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